Florian Draenert English

Prof. Dr. med. Dr. med. dent.

Florian G. Draenert

Arzt · Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie · Fachzahnarzt für Oralchirurgie · Plastische Operationen · Implantologie · Zahnarzt

Seine Forschung reicht von Naturstoffen und Gentherapie über Wachstumsfaktoren und Knochentransplantate bis zu Biomaterialien und dem biologischen Umbau von Knochenersatz. Habilitation im Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Professor der Philipps-Universität Marburg. Vor der chirurgischen Laufbahn Unternehmensberater im Gesundheitswesen. Seit 2015 eigene Praxisklinik in München.

Vortrag bei der Deutschen Gesellschaft für Implantologie
Vortrag bei der Deutschen Gesellschaft für Implantologie
Medizin
Dr. med., Universität Ulm
Zahnmedizin
Dr. med. dent., LMU München
Habilitation
Universität Mainz, 2010
Professur
Philipps-Universität Marburg, 2012

Roter Faden

Vom Molekül zum Patienten – eine Forschungslinie in vier Etappen

Von der Naturstoffforschung über den Gentransfer bis zur Knochenregeneration folgen die Arbeiten einer durchgehenden Frage: wie sich biologische Vorgänge verstehen und gezielt für die Heilung nutzen lassen. Jede Etappe baut auf der vorherigen auf.

  1. 11988 – 1997

    Wirkstoffe und Molekularbiologie

    Entdeckung des Pflanzenwirkstoffs Dionin mit antibiotischer, zytostatischer und antiviraler Wirkung. Medizinische Dissertation zur Gentherapie: liposomaler Gentransfer in Gewebe des Verdauungstrakts und erstmals in vivo in die Speiseröhre, mit dem Ziel einer Therapie des Speiseröhrenkrebses (Universität Ulm).

    Junge Wissenschaft 1989 · Z Gastroenterol 1994 · Gut 1997
  2. 21995 – 2014

    Knochentransplantate, Wachstumsfaktoren, Biomoleküle

    Zahnmedizinische Dissertation zur mechanisch stabilen Dampfsterilisation von Knochentransplantaten. Arbeiten zur Wirkung der Wachstumsfaktoren bFGF, BMP-2 und PDGF auf Knochen und Knochenzellen, zur lokalen Wirkstofffreisetzung aus Knochenzement, zur genetischen Ursache eines erblichen Odontom-Syndroms und – mit einer ERC-geförderten Forschungsgruppe in Mainz, geschätzten und langjährig tief verbundenen Kollegen und Freunden – zu biologisch aktiven Biomaterialien aus Polyphosphat und Silica.

    Biomaterials 2007 · Growth Factors 2009 · Clin Oral Implants Res 2013 · Bone 2014
  3. 32007 – 2017

    Biomaterialien in der klinischen Anwendung

    Habilitation zu Knochenersatz und Biomaterialien in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Nachweis der Korrosion von Polyethylen-Gesichtsimplantaten, der Komplikationen allogener Knochenblöcke und Entwicklung der individuellen 3D-Schalentechnik für den Knochenaufbau.

    Acta Biomater 2009 · Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol 2016 und 2017
  4. 4seit 2017

    Biologischer Umbau statt Materialrest

    Aus der Beobachtung, dass nicht umgebautes Transplantatmaterial zum Ausgangspunkt späterer Entzündungen werden kann: Stoßwellen zur nicht-invasiven Fragmentierung von Biomaterialresten nach dem Knochenaufbau. Patente in den USA und Europa erteilt, klinischer Machbarkeitsnachweis 2024. Daneben die Reinheit von Implantatoberflächen.

    US 11,589,962 B2 · EP 3 621 552 · Br J Oral Maxillofac Surg 2023

Meilensteine

Die entscheidenden Forschungsergebnisse und Erfindungen in zeitlicher Folge, jeweils mit Quelle.

  1. 1988

    Antibiotisch, zytostatisch und antiviral wirksame Verbindung aus fleischfressenden Pflanzen

    Entdeckung und Untersuchung des Wirkstoffs „Dionin“ aus der Venusfliegenfalle; internationale Patentanmeldung.

    PCT/EP88/00968 · Junge Wissenschaft 1989 · BASE journal 1990
  2. 1997

    Erster In-vivo-Gentransfer in die Speiseröhre

    Erstmals gelang der liposomale Gentransfer in das Gewebe der Speiseröhre im lebenden Organismus.

    Gut 1997; 41: 549–556
    Erster In-vivo-Gentransfer in die Speiseröhre – Abbildung aus der Originalpublikation
  3. 1995 – 2007

    Erste mechanisch stabile Dampfsterilisation biologischer Knochentransplantate

    Das erste Verfahren, Knochentransplantate mit Dampf zu sterilisieren, ohne dass sie ihre Steifigkeit verlieren; eigene Patentanmeldung.

    DE 195 43 110.3 · Biomaterials 2007; 28: 1531–1538
    Erste mechanisch stabile Dampfsterilisation biologischer Knochentransplantate – Abbildung aus der Originalpublikation
  4. 2009

    Erster Nachweis der biologischen Korrosion von Polyethylen-Biomaterialien

    Erstmals wurde gezeigt, dass Gesichtsimplantate aus Polyethylen im Körper an der Oberfläche oxidieren und korrodieren.

    Acta Biomaterialia 2009; 5: 1158–1162
    Erster Nachweis der biologischen Korrosion von Polyethylen-Biomaterialien – Abbildung aus der Originalpublikation
  5. 2014 – 2016

    Nachweis der Probleme allogener Knochenblöcke

    Nachweis der Komplikationen von Knochenblöcken aus Spenderknochen beim vertikalen Knochenaufbau: Eine prospektive Studie wurde nach sechs Fällen beendet, weil in fünf Fällen Komplikationen auftraten.

    Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol 2016; 122: e31–e43 · J Biomed Mater Res A 2014; 102: 1605–1613
    Nachweis der Probleme allogener Knochenblöcke – Abbildung aus der Originalpublikation
  6. 2016 – 2017

    3D-Biegetechnik für den Knochenaufbau in Schalentechnik

    Biomaterialschalen, die auf einem 3D-gedruckten Modell des Kiefers individuell gebogen werden; Patentanmeldungsfamilie.

    EP2017-063577 · DE 10 2017 004 976 · DE 10 2017 005 · Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol 2017; 123: 651–660
    3D-Biegetechnik für den Knochenaufbau in Schalentechnik – Abbildung aus der Originalpublikation
  7. 2017 – 2024

    Erste Anwendung von Stoßwellen im Knochenaufbau des Kiefers

    Ein Verfahren, Reste von Knochenersatzmaterial nach dem Knochenaufbau mit Stoßwellen nicht-invasiv zu fragmentieren, damit sie durch körpereigenen Knochen ersetzt werden. Klinischer Machbarkeitsnachweis 2024; Patente in den USA und Europa erteilt.

    US 11,589,962 B2 (2023) · EP 3 621 552 (2024) · Veröffentlichung in Vorbereitung
    Erste Anwendung von Stoßwellen im Knochenaufbau des Kiefers – Abbildung aus der Originalpublikation
  8. 2023

    Erster Nachweis der Technologie zur Entfernung von Korundrückständen in der Implantatherstellung

    Erstmals wurde die Reinigungstechnologie nachgewiesen und untersucht, mit der Rückstände des Strahlmittels Korund in der Herstellung von Zahnimplantaten entfernt werden.

    Br J Oral Maxillofac Surg 2023
    Erster Nachweis der Technologie zur Entfernung von Korundrückständen in der Implantatherstellung – Abbildung aus der Originalpublikation

Abbildungen aus den jeweiligen Originalpublikationen. Copyright: Draenert und der jeweils genannte Verlag (Elsevier, Wiley bzw. BMJ); Wiedergabe mit Quellenangabe und Verweis auf die Publikation. Zum Vergrößern anklicken.

48Arbeiten in begutachteten Fachzeitschriften (Stand 27. März 2023)
4Patentfamilien, davon eine mit erteilten Patenten in den USA und Europa
3Promotionen und Habilitation

Impact-Punkte und Zitationen – ISI Web of Science, Stand 27. März 2023, nur Originalarbeiten

97,558Impact-Punkte insgesamt
45,921Impact-Punkte als Erstautor
56,064Impact-Punkte als Erst- und Seniorautor
8H-Index
176Zitationen (Ø 6,29 je Arbeit)

Klinik

Was aus der Forschung in die Behandlung eingeflossen ist

Die Forschungsergebnisse prägen das Vorgehen in der Praxisklinik – vor allem beim Knochenaufbau und bei Entzündungen um Implantate. Der Leitgedanke: Am Ende soll lebender, eigener Knochen stehen, nicht ein Materialrest.

Eigenknochen zuerst

Knochen wird bevorzugt mit körpereigenem Knochen aufgebaut. Konsequenz aus der prospektiven Studie zu Knochenblöcken aus Spenderknochen: Sie wurde nach sechs Fällen beendet, weil in fünf Fällen Komplikationen auftraten – ausgehend von Material, das nicht in lebenden Knochen umgebaut worden war.

Draenert et al., Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol 2016

Individuell geplant, am 3D-Modell geformt

Größere Defekte werden digital geplant und mit Schalen rekonstruiert, die auf einem 3D-gedruckten Modell des Kiefers individuell gebogen werden – die klinische Umsetzung der Schalentechnik.

Draenert et al., Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol 2017

Periimplantitis: leitliniengerecht und vom Knochen her gedacht

Entzündungen um Implantate werden nach der europäischen S3-Leitlinie behandelt: zuerst nicht-chirurgisch, bei tiefen knöchernen Defekten rekonstruktiv mit Knochenaufbau. Rund 78 Prozent der Defekte haben knöcherne Wände und eignen sich für einen Wiederaufbau – deshalb entscheidet die Qualität des Knochenumbaus über das Ergebnis.

EFP S3-Leitlinie 2023 · Defektverteilung nach Monje et al. 2019

Stoßwellen: der nächste Schritt, in klinischer Erprobung

Nach dem Knochenaufbau angewandt, sollen Stoßwellen Reste von Ersatzmaterial fragmentieren und ihren Ersatz durch eigenen Knochen anstoßen – beim komplexen Knochenaufbau ebenso wie bei der Periimplantitis-Therapie. Nach dem klinischen Machbarkeitsnachweis ist gemeinsam mit geschätzten und langjährig tief verbundenen Kollegen und Freunden eine klinische Studie vorbereitet. Das Verfahren ist noch keine Routinebehandlung.

US 11,589,962 B2 · EP 3 621 552 · Draenert et al., Veröffentlichung in Vorbereitung

Vom Materialrest zur Entzündung – und der Ansatz dagegen

  1. KnochenaufbauTransplantat eingebracht
  2. Unvollständiger Umbauein Teil bleibt nicht vital
  3. FreilegungBelastung des Implantats
  4. Bakterielle Besiedelungauf nicht vitaler Matrix
  5. PeriimplantitisKnochenverlust am Implantat
+ Stoßwellen nach dem Aufbau: Reste fragmentieren, Umbau in eigenen Knochen anstoßen

Mechanismus nach Draenert et al. 2016; histologische Befunde zu Materialresten bei Nissan et al., J Biomed Mater Res A 2011.

Periimplantitis 21 Monate nach Knochenaufbau mit allogenem Block
Periimplantitis 21 Monate nach Knochenaufbau mit allogenem Block
Abgestoßenes, nicht umgebautes Transplantatfragment
Abgestoßenes, nicht umgebautes Transplantatfragment
Stoßwellenanwendung am augmentierten Kiefer, Patentzeichnung
Stoßwellenanwendung am augmentierten Kiefer, Patentzeichnung

Was nicht behauptet wird: Stoßwellen ersetzen weder die Reinigung des Implantats noch den Knochenaufbau nach Leitlinie. Sie sollen den Knochenumbau ergänzen, auf den diese Behandlungen angewiesen sind.

Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Florian G. Draenert

Philosophie

Leitgedanken

01

Vom Mechanismus her denken

Ob Gentransfer, Wachstumsfaktor oder Knochentransplantat: Am Anfang steht die Frage, wie ein Gewebe biologisch reagiert. Die Behandlung folgt dem Verständnis.

02

Der Körper heilt – das Material hilft

Ziel ist lebendes, eigenes Gewebe. Biomaterialien sind Gerüst und Brücke auf Zeit. Was nicht umgebaut wird, bleibt ein Risiko.

03

Komplikationen offenlegen

Auch ein Misserfolg ist ein Ergebnis. Die Studie zu allogenen Knochenblöcken wurde nach sechs Fällen beendet und veröffentlicht – und hat das eigene Vorgehen verändert.

04

Ergänzen statt ersetzen

Neues soll bewährte, leitliniengerechte Behandlung verbessern, nicht verdrängen. Was ein Verfahren nicht leistet, wird ebenso klar gesagt wie das, was es leistet.

Vision

Das Wesen der Dinge verstehen – für ein besseres Leben und authentische Vitalität.

Vom Molekül über das Gewebe bis zum ganzen Menschen zieht sich eine Frage durch alle Arbeiten: Was hält Gewebe lebendig, und was lässt es altern? Wer das versteht, kann Heilung gezielt unterstützen, statt nur Verlorenes zu ersetzen. Daraus folgt die Vision einer Medizin, die nicht erst repariert, wenn etwas fehlt, sondern Gesundheit, Funktion und Vitalität über die Lebensjahre erhält – Longevity im eigentlichen Sinn.

Werdegang

  • 1990 – 1997Studium der Humanmedizin, Universität Ulm, Abschluss mit dem Staatsexamen im März 1997; Studienaufenthalte in Zürich und New York (Cornell / Sloan)
  • 1997Promotion zum Dr. med., Universität Ulm, magna cum laude
  • 1997 – 2002Studium der Zahnmedizin, LMU München und Universität Freiburg
  • 1998Visiting Assistant Professor, Plastische Chirurgie, UCLA Medical School, Los Angeles (Oktober bis Dezember)
  • 1998 – 2002Unternehmensberater, The Wilkerson Group / IBM Healthcare Consulting, London und München
  • 2002Zahnärztliche Prüfung, LMU München; Approbation als Zahnarzt
  • 2002 – 2008Assistenzarzt und Facharzt, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der LMU München (Prof. Dr. Dr. M. Ehrenfeld)
  • 2003Approbation als Arzt
  • 2006Promotion zum Dr. med. dent., LMU München, magna cum laude
  • 2007Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • 2008 – 2012Oberarzt, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – Plastische Operationen, Universitätsmedizin Mainz (Prof. Dr. Dr. W. Wagner)
  • 2010Habilitation im Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universität Mainz
  • 2011Zusatzbezeichnung Plastische Operationen
  • 2012Professor (apl.) der Philipps-Universität Marburg
  • 2012 – 2015Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg (Prof. Dr. Dr. A. Neff)
  • 2014Fachzahnarzt für Oralchirurgie
  • seit 2015Inhaber und Leiter der Praxisklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Implantologie, München
  • seit 2016Eingetragen im Register des General Dental Council, Vereinigtes Königreich, mit dem Fachtitel Oral Surgery (GDC 266980)
  • 2021Anerkennung von Arzt- und Zahnarztdiplom sowie des Facharzttitels Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in der Schweiz (MEBEKO)

Qualifikationen und Mitgliedschaften

  • Approbation als Arzt und als Zahnarzt
  • Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Fachzahnarzt für Oralchirurgie
  • Zusatzbezeichnung Plastische Operationen
  • Zertifizierter Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (DGI)
  • Fachkunde DVT
  • Zertifizierter Prüfarzt für klinische Studien
  • Fellow of the Royal Society of Medicine
  • Mitglied der DGZMK und der DGI

Wissenschaft

Molekularbiologie, Knochenaufbau, Biomaterialien und 3D-Planung

Forschungsschwerpunkte in zeitlicher Folge: Wirkstoffforschung und Gentransfer, Knochentransplantate und Wachstumsfaktoren, Biomaterialien und Knochenersatz, Bildgebung und 3D-Planung, zuletzt der biologische Umbau von Knochenersatzmaterial. Die Arbeiten entstanden an den Universitäten Ulm, München, Mainz und Marburg, unter anderem gemeinsam mit einer ERC-geförderten Forschungsgruppe in Mainz – geschätzten und langjährig tief verbundenen Kollegen und Freunden.

Fluoreszenzmikroskopie aus der Forschung zum Knochenaufbau – Draenert et al., J Biomed Mater Res A 2014 · © Draenert / Wiley Periodicals
Fluoreszenzmikroskopie aus der Forschung zum Knochenaufbau – Draenert et al., J Biomed Mater Res A 2014 · © Draenert / Wiley Periodicals

Patente und Patentanmeldungen

  • 1988Verbindung mit antibiotischer, zytostatischer und/oder antiviraler Wirkung aus karnivoren PflanzenPCT/EP88/00968
  • 1995Steriles Knochenmaterial nativen Ursprungs für die Transplantation und Verfahren zur Hitzesterilisierung des KnochenmaterialsDE 195 43 110.3
  • 2016Verfahren zur individuellen Herstellung einer Biomaterialschale zur Rekonstruktion von KnochendefektenEP2017-063577 · DE 10 2017 004 976 · DE 10 2017 005
  • 2017Verfahren und Vorrichtung zur nicht-invasiven Fragmentierung von Biomaterialresten nach Knochenaufbau mit Stoßwellen – erteiltUS 11,589,962 B2 (Verfahren, erteilt 2023) · EP 3 621 552 (Vorrichtung, erteilt 2024, Einheitspatent, 17 Staaten) · WO 2018/206686

Unternehmensberatung

Strategieberatung im Gesundheitswesen, 1998 – 2002

Von 1998 bis 2002 – parallel zum Zahnmedizinstudium – war Florian Draenert Unternehmensberater bei The Wilkerson Group, einer auf das Gesundheitswesen spezialisierten Strategieberatung aus New York, die 1997 von IBM übernommen und als IBM Healthcare Consulting weitergeführt wurde. Tätig in London und München: Associate Consultant 1998–2000, Consultant 2000–2001, Senior Consultant 2002, mit Projektleitung in zwei Projekten.

24 Projekte für Pharma-, Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen, Wagniskapitalgeber und Investmentbanken

9Due-Diligence-Prüfungentechnische und wirtschaftliche Bewertung von Unternehmen und Übernahmezielen, unter anderem in Onkologie, Hämatologie, Intensivmedizin, Radiodiagnostik und Implantaten für Orthopädie und Zahnmedizin; ein Gutachten für einen Börsengang an der London Stock Exchange
6Forschungs- und Entwicklungsstrategienfür Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen, unter anderem zu Antikörpertechnologien, Drug Delivery, Kardiologie und neurodegenerativen Erkrankungen
4AkquisitionsstrategienAuswahl und Analyse von Übernahmezielen für Pharma- und Technologieunternehmen
3Markt- und PreisstrategienPreisstrategie vor Markteinführung eines Kardiologie-Medikaments, Marktanalysen Medizintechnik und pharmazeutische Chemie
2Reorganisation und E-BusinessNeuordnung von Marketing und Vertrieb in der Onkologie; Strategie für einen elektronischen Marktplatz im OTC-Geschäft

Publikationen

Publikationsverzeichnis

Vollständiges Verzeichnis. Die Titel sind mit PubMed verlinkt.

Begutachtete Fachzeitschriften

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Weitere Veröffentlichungen

  • 2026Draenert FG. Implantatgetragene Vollversorgungen in Kombination mit moderner Implantattechnologie (CME-Fortbildung). ZI Zahnärztliche Implantologie 2/2026, Springer Medizin
  • 2013Draenert GF, Huetzen D. Knochenaugmentation komplexer Defekte. Implantologie Journal 2/2013: 24–38
  • 2012Draenert GF, Schiegnitz E, Telkes S, Stender E, Kämmerer PW. Morphologischer Vergleich zirkulärer Osteotomien durch zwei verschiedene Trepansysteme in vitro. Z Zahnärztl Implantol 27(1): 16–23
  • 2010Draenert GF, Huetzen D, Eletr S, Kämmerer PW. Demineralisierter Knochen und Knochentransplantate im DVT. Digital Dental News
  • 2008Eletr S, Gebhart F, Sagheb K, Draenert GF. Weichteildarstellung auf Basis von DICOM-Daten dentaler DVT-Geräte. Digital Dental News 2(11): 14–18
  • 1992Draenert GF. A theory on the replication mechanisms of prions. BASE journal 10(1): 42–45
  • 1990Draenert GF. Dionin – discovery and investigation of a therapeutic chemical from Venus's-flytrap. BASE journal 8(1): 41–46
  • 1989Draenert GF. Dionin – Entdeckung und Erforschung eines Chemotherapeutikums. Junge Wissenschaft 15: 32–37

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