Prof. Dr. med. Dr. med. dent.
Florian G. Draenert
Arzt · Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie · Fachzahnarzt für Oralchirurgie · Plastische Operationen · Implantologie · Zahnarzt
Seine Forschung reicht von Naturstoffen und Gentherapie über Wachstumsfaktoren und Knochentransplantate bis zu Biomaterialien und dem biologischen Umbau von Knochenersatz. Habilitation im Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Professor der Philipps-Universität Marburg. Vor der chirurgischen Laufbahn Unternehmensberater im Gesundheitswesen. Seit 2015 eigene Praxisklinik in München.

Roter Faden
Vom Molekül zum Patienten – eine Forschungslinie in vier Etappen
Von der Naturstoffforschung über den Gentransfer bis zur Knochenregeneration folgen die Arbeiten einer durchgehenden Frage: wie sich biologische Vorgänge verstehen und gezielt für die Heilung nutzen lassen. Jede Etappe baut auf der vorherigen auf.
- 11988 – 1997
Wirkstoffe und Molekularbiologie
Entdeckung des Pflanzenwirkstoffs Dionin mit antibiotischer, zytostatischer und antiviraler Wirkung. Medizinische Dissertation zur Gentherapie: liposomaler Gentransfer in Gewebe des Verdauungstrakts und erstmals in vivo in die Speiseröhre, mit dem Ziel einer Therapie des Speiseröhrenkrebses (Universität Ulm).
Junge Wissenschaft 1989 · Z Gastroenterol 1994 · Gut 1997 - 21995 – 2014
Knochentransplantate, Wachstumsfaktoren, Biomoleküle
Zahnmedizinische Dissertation zur mechanisch stabilen Dampfsterilisation von Knochentransplantaten. Arbeiten zur Wirkung der Wachstumsfaktoren bFGF, BMP-2 und PDGF auf Knochen und Knochenzellen, zur lokalen Wirkstofffreisetzung aus Knochenzement, zur genetischen Ursache eines erblichen Odontom-Syndroms und – mit einer ERC-geförderten Forschungsgruppe in Mainz, geschätzten und langjährig tief verbundenen Kollegen und Freunden – zu biologisch aktiven Biomaterialien aus Polyphosphat und Silica.
Biomaterials 2007 · Growth Factors 2009 · Clin Oral Implants Res 2013 · Bone 2014 - 32007 – 2017
Biomaterialien in der klinischen Anwendung
Habilitation zu Knochenersatz und Biomaterialien in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Nachweis der Korrosion von Polyethylen-Gesichtsimplantaten, der Komplikationen allogener Knochenblöcke und Entwicklung der individuellen 3D-Schalentechnik für den Knochenaufbau.
Acta Biomater 2009 · Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol 2016 und 2017 - 4seit 2017
Biologischer Umbau statt Materialrest
Aus der Beobachtung, dass nicht umgebautes Transplantatmaterial zum Ausgangspunkt späterer Entzündungen werden kann: Stoßwellen zur nicht-invasiven Fragmentierung von Biomaterialresten nach dem Knochenaufbau. Patente in den USA und Europa erteilt, klinischer Machbarkeitsnachweis 2024. Daneben die Reinheit von Implantatoberflächen.
US 11,589,962 B2 · EP 3 621 552 · Br J Oral Maxillofac Surg 2023
Meilensteine
Die entscheidenden Forschungsergebnisse und Erfindungen in zeitlicher Folge, jeweils mit Quelle.
- 1988
Antibiotisch, zytostatisch und antiviral wirksame Verbindung aus fleischfressenden Pflanzen
Entdeckung und Untersuchung des Wirkstoffs „Dionin“ aus der Venusfliegenfalle; internationale Patentanmeldung.
PCT/EP88/00968 · Junge Wissenschaft 1989 · BASE journal 1990 - 1997
- 1995 – 2007
- 2009
- 2014 – 2016
Nachweis der Probleme allogener Knochenblöcke
Nachweis der Komplikationen von Knochenblöcken aus Spenderknochen beim vertikalen Knochenaufbau: Eine prospektive Studie wurde nach sechs Fällen beendet, weil in fünf Fällen Komplikationen auftraten.
Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol 2016; 122: e31–e43 · J Biomed Mater Res A 2014; 102: 1605–1613
- 2016 – 2017
- 2017 – 2024
Erste Anwendung von Stoßwellen im Knochenaufbau des Kiefers
Ein Verfahren, Reste von Knochenersatzmaterial nach dem Knochenaufbau mit Stoßwellen nicht-invasiv zu fragmentieren, damit sie durch körpereigenen Knochen ersetzt werden. Klinischer Machbarkeitsnachweis 2024; Patente in den USA und Europa erteilt.
US 11,589,962 B2 (2023) · EP 3 621 552 (2024) · Veröffentlichung in Vorbereitung
- 2023
Abbildungen aus den jeweiligen Originalpublikationen. Copyright: Draenert und der jeweils genannte Verlag (Elsevier, Wiley bzw. BMJ); Wiedergabe mit Quellenangabe und Verweis auf die Publikation. Zum Vergrößern anklicken.
Impact-Punkte und Zitationen – ISI Web of Science, Stand 27. März 2023, nur Originalarbeiten
Klinik
Was aus der Forschung in die Behandlung eingeflossen ist
Die Forschungsergebnisse prägen das Vorgehen in der Praxisklinik – vor allem beim Knochenaufbau und bei Entzündungen um Implantate. Der Leitgedanke: Am Ende soll lebender, eigener Knochen stehen, nicht ein Materialrest.
Eigenknochen zuerst
Knochen wird bevorzugt mit körpereigenem Knochen aufgebaut. Konsequenz aus der prospektiven Studie zu Knochenblöcken aus Spenderknochen: Sie wurde nach sechs Fällen beendet, weil in fünf Fällen Komplikationen auftraten – ausgehend von Material, das nicht in lebenden Knochen umgebaut worden war.
Draenert et al., Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol 2016Individuell geplant, am 3D-Modell geformt
Größere Defekte werden digital geplant und mit Schalen rekonstruiert, die auf einem 3D-gedruckten Modell des Kiefers individuell gebogen werden – die klinische Umsetzung der Schalentechnik.
Draenert et al., Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol 2017Periimplantitis: leitliniengerecht und vom Knochen her gedacht
Entzündungen um Implantate werden nach der europäischen S3-Leitlinie behandelt: zuerst nicht-chirurgisch, bei tiefen knöchernen Defekten rekonstruktiv mit Knochenaufbau. Rund 78 Prozent der Defekte haben knöcherne Wände und eignen sich für einen Wiederaufbau – deshalb entscheidet die Qualität des Knochenumbaus über das Ergebnis.
EFP S3-Leitlinie 2023 · Defektverteilung nach Monje et al. 2019Stoßwellen: der nächste Schritt, in klinischer Erprobung
Nach dem Knochenaufbau angewandt, sollen Stoßwellen Reste von Ersatzmaterial fragmentieren und ihren Ersatz durch eigenen Knochen anstoßen – beim komplexen Knochenaufbau ebenso wie bei der Periimplantitis-Therapie. Nach dem klinischen Machbarkeitsnachweis ist gemeinsam mit geschätzten und langjährig tief verbundenen Kollegen und Freunden eine klinische Studie vorbereitet. Das Verfahren ist noch keine Routinebehandlung.
US 11,589,962 B2 · EP 3 621 552 · Draenert et al., Veröffentlichung in VorbereitungVom Materialrest zur Entzündung – und der Ansatz dagegen
- KnochenaufbauTransplantat eingebracht
- Unvollständiger Umbauein Teil bleibt nicht vital
- FreilegungBelastung des Implantats
- Bakterielle Besiedelungauf nicht vitaler Matrix
- PeriimplantitisKnochenverlust am Implantat
Mechanismus nach Draenert et al. 2016; histologische Befunde zu Materialresten bei Nissan et al., J Biomed Mater Res A 2011.



Was nicht behauptet wird: Stoßwellen ersetzen weder die Reinigung des Implantats noch den Knochenaufbau nach Leitlinie. Sie sollen den Knochenumbau ergänzen, auf den diese Behandlungen angewiesen sind.

Philosophie
Leitgedanken
Vom Mechanismus her denken
Ob Gentransfer, Wachstumsfaktor oder Knochentransplantat: Am Anfang steht die Frage, wie ein Gewebe biologisch reagiert. Die Behandlung folgt dem Verständnis.
Der Körper heilt – das Material hilft
Ziel ist lebendes, eigenes Gewebe. Biomaterialien sind Gerüst und Brücke auf Zeit. Was nicht umgebaut wird, bleibt ein Risiko.
Komplikationen offenlegen
Auch ein Misserfolg ist ein Ergebnis. Die Studie zu allogenen Knochenblöcken wurde nach sechs Fällen beendet und veröffentlicht – und hat das eigene Vorgehen verändert.
Ergänzen statt ersetzen
Neues soll bewährte, leitliniengerechte Behandlung verbessern, nicht verdrängen. Was ein Verfahren nicht leistet, wird ebenso klar gesagt wie das, was es leistet.
Vision
Das Wesen der Dinge verstehen – für ein besseres Leben und authentische Vitalität.
Vom Molekül über das Gewebe bis zum ganzen Menschen zieht sich eine Frage durch alle Arbeiten: Was hält Gewebe lebendig, und was lässt es altern? Wer das versteht, kann Heilung gezielt unterstützen, statt nur Verlorenes zu ersetzen. Daraus folgt die Vision einer Medizin, die nicht erst repariert, wenn etwas fehlt, sondern Gesundheit, Funktion und Vitalität über die Lebensjahre erhält – Longevity im eigentlichen Sinn.
Werdegang
- 1990 – 1997Studium der Humanmedizin, Universität Ulm, Abschluss mit dem Staatsexamen im März 1997; Studienaufenthalte in Zürich und New York (Cornell / Sloan)
- 1997Promotion zum Dr. med., Universität Ulm, magna cum laude
- 1997 – 2002Studium der Zahnmedizin, LMU München und Universität Freiburg
- 1998Visiting Assistant Professor, Plastische Chirurgie, UCLA Medical School, Los Angeles (Oktober bis Dezember)
- 1998 – 2002Unternehmensberater, The Wilkerson Group / IBM Healthcare Consulting, London und München
- 2002Zahnärztliche Prüfung, LMU München; Approbation als Zahnarzt
- 2002 – 2008Assistenzarzt und Facharzt, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der LMU München (Prof. Dr. Dr. M. Ehrenfeld)
- 2003Approbation als Arzt
- 2006Promotion zum Dr. med. dent., LMU München, magna cum laude
- 2007Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
- 2008 – 2012Oberarzt, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – Plastische Operationen, Universitätsmedizin Mainz (Prof. Dr. Dr. W. Wagner)
- 2010Habilitation im Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universität Mainz
- 2011Zusatzbezeichnung Plastische Operationen
- 2012Professor (apl.) der Philipps-Universität Marburg
- 2012 – 2015Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg (Prof. Dr. Dr. A. Neff)
- 2014Fachzahnarzt für Oralchirurgie
- seit 2015Inhaber und Leiter der Praxisklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Implantologie, München
- seit 2016Eingetragen im Register des General Dental Council, Vereinigtes Königreich, mit dem Fachtitel Oral Surgery (GDC 266980)
- 2021Anerkennung von Arzt- und Zahnarztdiplom sowie des Facharzttitels Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in der Schweiz (MEBEKO)
Qualifikationen und Mitgliedschaften
- Approbation als Arzt und als Zahnarzt
- Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
- Fachzahnarzt für Oralchirurgie
- Zusatzbezeichnung Plastische Operationen
- Zertifizierter Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (DGI)
- Fachkunde DVT
- Zertifizierter Prüfarzt für klinische Studien
- Fellow of the Royal Society of Medicine
- Mitglied der DGZMK und der DGI
Wissenschaft
Molekularbiologie, Knochenaufbau, Biomaterialien und 3D-Planung
Forschungsschwerpunkte in zeitlicher Folge: Wirkstoffforschung und Gentransfer, Knochentransplantate und Wachstumsfaktoren, Biomaterialien und Knochenersatz, Bildgebung und 3D-Planung, zuletzt der biologische Umbau von Knochenersatzmaterial. Die Arbeiten entstanden an den Universitäten Ulm, München, Mainz und Marburg, unter anderem gemeinsam mit einer ERC-geförderten Forschungsgruppe in Mainz – geschätzten und langjährig tief verbundenen Kollegen und Freunden.

Patente und Patentanmeldungen
- 1988Verbindung mit antibiotischer, zytostatischer und/oder antiviraler Wirkung aus karnivoren PflanzenPCT/EP88/00968
- 1995Steriles Knochenmaterial nativen Ursprungs für die Transplantation und Verfahren zur Hitzesterilisierung des KnochenmaterialsDE 195 43 110.3
- 2016Verfahren zur individuellen Herstellung einer Biomaterialschale zur Rekonstruktion von KnochendefektenEP2017-063577 · DE 10 2017 004 976 · DE 10 2017 005
- 2017Verfahren und Vorrichtung zur nicht-invasiven Fragmentierung von Biomaterialresten nach Knochenaufbau mit Stoßwellen – erteiltUS 11,589,962 B2 (Verfahren, erteilt 2023) · EP 3 621 552 (Vorrichtung, erteilt 2024, Einheitspatent, 17 Staaten) · WO 2018/206686
Unternehmensberatung
Strategieberatung im Gesundheitswesen, 1998 – 2002
Von 1998 bis 2002 – parallel zum Zahnmedizinstudium – war Florian Draenert Unternehmensberater bei The Wilkerson Group, einer auf das Gesundheitswesen spezialisierten Strategieberatung aus New York, die 1997 von IBM übernommen und als IBM Healthcare Consulting weitergeführt wurde. Tätig in London und München: Associate Consultant 1998–2000, Consultant 2000–2001, Senior Consultant 2002, mit Projektleitung in zwei Projekten.
24 Projekte für Pharma-, Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen, Wagniskapitalgeber und Investmentbanken
Publikationen
Publikationsverzeichnis
Vollständiges Verzeichnis. Die Titel sind mit PubMed verlinkt.
Begutachtete Fachzeitschriften
- 2023Draenert FG, Mitov G. New technology for the removal of corundum residues on dental implants. Br J Oral Maxillofac Surg 2023
- 2020Mitov G, Alevizakos V, Bryk C, Draenert F, Vassileva Z, von See C. Use of interactive instructional tools in virtual 3D planning. J Dent Educ 84(11): 1275–1283
- 2017Draenert FG, Gebhart F, Mitov G, Neff A. Biomaterial shell bending with 3D-printed templates in vertical and alveolar ridge augmentation: a technical note. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol 123(6): 651–660
- 2016Draenert FG, Kämmerer PW, Berthold M, Neff A. Complications with allogeneic, cancellous bone blocks in vertical alveolar ridge augmentation: prospective clinical case study and review of the literature. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol 122(2): e31–e43
- 2016Kämmerer PW, Thiem D, Eisenbeiß C, Dau M, Schulze RK, Al-Nawas B, Draenert FG. Surgical evaluation of panoramic radiography and cone beam computed tomography for therapy planning of bisphosphonate-related osteonecrosis of the jaws. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol 121(4): 419–424
- 2016Heymann PG, Ziebart T, Kämmerer PW, Mandic R, Saydali A, Braun A, Neff A, Draenert GF. The enhancing effect of a laser photochemotherapy with cisplatin or zolendronic acid in primary human osteoblasts and osteosarcoma cells in vitro. J Oral Pathol Med
- 2016Mitov G, Draenert F, Schumann P, Stötzer M, von See C. The influence of pressure changes on the retentive force and coronal microleakage of different types of posts in endodontically treated teeth during simulated dives. Diving Hyperb Med 46(4): 247–252
- 2014Draenert F, Huetzen D, Neff A, Müller WEG. Vertical bone augmentation procedures: basics and techniques in dental implantology. J Biomed Mater Res A 102(5): 1605–1613
- 2014Wang S, Wang X, Draenert FG, Albert O, Schröder HC, Mailänder V, Mitov G, Müller WEG. Bioactive and biodegradable silica biomaterial for bone regeneration. Bone 67: 292–304
- 2014Heymann PG, Mandic R, Kämmerer PW, Kretschmer F, Saydali A, Neff A, Draenert FG. Laser-enhanced cytotoxicity of zoledronic acid and cisplatin on primary human fibroblasts and head and neck squamous cell carcinoma cell line UM-SCC-3. J Craniomaxillofac Surg
Alle 48 Arbeiten anzeigen
- 2014Draenert GF. ε-Caprolactone is not a 50-kDa molecule when applied in micro-chambered beads. Chemotherapy 60(3): 200
- 2014Mitov G, Dörr M, Nothdurft FP, Draenert F, Pospiech PR. Post-endodontic treatment of incisors and premolars among dental practitioners in Saarland: an interactive Web-based survey. Clin Oral Investig 19(5): 1029–1037
- 2014Draenert GF, Neff A, Sachs UJ, Heidinger K. Orale Antikoagulanzien. MKG-Chirurg 7: 137–151
- 2013Draenert GF, Nonnenmacher AL, Kämmerer PW, Goldschmitt J, Wagner W. BMP-2 and bFGF release and in vitro effect on human osteoblasts after adsorption to bone grafts and biomaterials. Clin Oral Implants Res 24(7): 750–757
- 2013Kämmerer PW, Heymann P, Palarie V, Neff A, Draenert FG. Cleaning problems associated with diamond trephine drills in bone surgery. Ann Maxillofac Surg 3(2): 201–202
- 2013Kämmerer PW, Klein MO, Moergel M, Gemmel M, Draenert GF. Local and systemic risk factors influencing the long-term success of angular stable alloplastic reconstruction plates of the mandible. J Craniomaxillofac Surg
- 2013Ziebart T, Draenert FG, Galetzka D, Babaryka G, Schmidseder R, Wagner W, Bartsch O. The original family revisited after 37 years: odontoma-dysphagia syndrome is most likely caused by a microduplication of chromosome 11q13.3, including the FGF3 and FGF4 genes. Clin Oral Investig 17(1): 123–130
- 2013Kämmerer PW, Palarie V, Schiegnitz E, Nacu V, Draenert GF, Al-Nawas B. Influence of a collagen membrane and recombinant platelet-derived growth factor on vertical bone augmentation in implant-fixed deproteinized bovine bone – animal pilot study. Clin Oral Implants Res 24(11): 1222–1230
- 2013Hansen PJ, Knitschke M, Draenert FG, Irle S, Neff A. Incidence of bisphosphonate-related osteonecrosis of the jaws (BRONJ) in patients taking bisphosphonates for osteoporosis treatment – a grossly underestimated risk?. Clin Oral Investig 17(8): 1829–1837
- 2013Kämmerer PW, Schiegnitz E, Alshihri A, Draenert GF, Wagner W. Modification of xenogenic bone substitute materials – effects on the early healing cascade in vitro. Clin Oral Implants Res 25(7): 852–858
- 2013Wang X, Schröder HC, Feng Q, Draenert F, Müller WEG. The deep-sea natural products, biogenic polyphosphate (Bio-PolyP) and biogenic silica (Bio-Silica), as biomimetic scaffolds for bone tissue engineering: fabrication of a morphogenetically-active polymer. Mar Drugs 11(3): 718–746
- 2012Draenert GF, Sagheb K, Baumgartner K, Kämmerer PW. Retrospective analysis of survival rates and marginal bone loss on short implants in the mandible. Clin Oral Implants Res 23(9): 1063–1069
- 2012Draenert GF, Kämmerer PW, Palarie V, Wagner W. Vertical bone augmentation with simultaneous dental implantation using crestal biomaterial rings: a rabbit animal study. Clin Implant Dent Relat Res 14(Suppl 1): e169–e174
- 2012Draenert GF, Huetzen DO, Kämmerer PW, Palarie V, Nacu V, Wagner W. Dexrazoxane shows cytoprotective effects in zoledronic acid-treated human cells in vitro and in the rabbit tibia model in vivo. J Craniomaxillofac Surg 40(8): e369–e374
- 2012Palarie V, Bicer C, Lehmann KM, Zahalka M, Draenert FG, Kämmerer PW. Early outcome of an implant system with a resorbable adhesive calcium-phosphate coating – a prospective clinical study in partially dentate patients. Clin Oral Investig 16(4): 1039–1048
- 2012Kämmerer PW, Schiegnitz E, Hansen T, Draenert FG, Kuffner HD, Klein MO. Multiple primary enoral soft tissue manifestations of a Hodgkin lymphoma – case report and literature review. Oral Maxillofac Surg 17(1): 53–57
- 2011Draenert GF, Huetzen DO, Kaemmerer P, Wagner W. Bone augmentation in dental implantology using press fit bone cylinders and twin-principle diamond hollow drills: a case series. Clin Implant Dent Relat Res 13(3): 238–243
- 2011Gosau M, Schöneich M, Draenert FG, Ettl T, Driemel O, Reichert TE. Retrospective analysis of orbital floor fractures – complications, outcome, and review of literature. Clin Oral Investig 15(3): 305–313
- 2010Draenert GF, Gebhart F, Berthold M, Gosau M, Wagner W. Evaluation of demineralized bone and bone transplants in vitro and in vivo with cone beam computed tomography imaging. Dentomaxillofac Radiol 39(5): 264–269
- 2010Draenert GF, Gosau M, Al-Nawas B. Management of venous thrombosis in fibular free osseomusculocutaneous flaps used for mandibular reconstruction: clinical techniques and treatment considerations. Head Face Med 6: 8
- 2010Draenert GF, Erbe C, Zenglein V, Kämmerer PW, Wriedt S, Al-Nawas B. 3D analysis of condylar position after sagittal split osteotomy of the mandible in mono- and bimaxillary orthognathic surgery – a methodology study in 18 patients. J Orofac Orthop 71(6): 421–429
- 2010Gosau M, Draenert GF, Müller S, Frerich B, Bürgers R, Reichert T, Driemel O. Two modifications in the treatment of keratocystic odontogenic tumors (KCOT) and the use of Carnoy's solution (CS) – a retrospective study lasting between 2 and 10 years. Clin Oral Investig 14(1): 27–34
- 2009Draenert GF, Doeblinger M, Draenert M, Gosau M. High-density polyethylene facial implants show surface oxidation in SEM and EDX examination: a pilot study. Acta Biomater 5(4): 1158–1162
- 2009Draenert GF, Draenert K, Tischer T. Dose-dependent osteoinductive effects of bFGF in rabbits. Growth Factors 27(6): 419–424
- 2009Gosau M, Rink D, Driemel O, Draenert GF. Maxillary sinus anatomy: a cadaveric study with clinical implications. Anat Rec 292(3): 352–354
- 2008Draenert GF, Draenert K. Methotrexate-loaded polymethylmethacrylate bone cement for local bone metastasis therapy: pilot animal study in the rabbit patellar groove. Chemotherapy 54(5): 412–416
- 2008Draenert GF, Gebhart F, Neugebauer C, Mueller-Lisse UG. Imaging of bone transplants in the maxillofacial area by NewTom 9000 cone-beam computed tomography. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod 106(1): e31–e35
- 2008Coppenrath E, Draenert GF, Lechel U, Veit R, Meindl T, Reiser M, Müller-Lisse U. Schnittbildverfahren zur dentomaxillofazialen Diagnostik: Dosisvergleich von Dental-MSCT und NewTom 9000 DVT. Rofo 180(5): 396–401
- 2008Gosau M, Draenert GF, Ihrler S. Facial augmentation with porous polyethylene (Medpor) – histological evidence of intense foreign body reaction. J Biomed Mater Res B Appl Biomater 87(1): 83–87
- 2008Gosau M, Draenert FG, Winter WA, Mueller-Hoecker J, Driemel O. Fibrosarcoma of the childhood mandible. Head Face Med 4(1): 21
- 2007Draenert GF, Delius M. The mechanically stable steam sterilization of bone grafts. Biomaterials 28: 1531–1538
- 2007Draenert GF, Eisenmenger W. A new technique for the transcrestal sinus floor elevation and alveolar ridge augmentation with press-fit bone cylinders: a technical note. J Craniomaxillofac Surg 35(4–5): 201–206
- 2007Draenert GF, Mathys R Jr, Ehrenfeld M, Draenert Y, Draenert K. Histological examination of drill sites in bovine rib bone after grinding in vitro with eight different devices. Br J Oral Maxillofac Surg 45(7): 548–552
- 2007Draenert GF, Coppenrath E, Herzog P, Müller S, Ehrenfeld M, Mueller-Lisse UG. Beam hardening artefacts occur in dental implant scans with the NewTom cone beam CT but not with the dental 4-row multidetector CT. Dentomaxillofac Radiol 36(4): 198–203
- 2007Draenert GF, Ehrenfeld M, Eisenmenger W. Eine neue Technik zur indirekten Sinusbodenelevation mit Knochendübeln in Press-fit-Technik (Dowel-Lift): erste In-vitro-Ergebnisse. Mund Kiefer GesichtsChir 11(1): 43–44
- 2006Gosau M, Schiel S, Draenert GF, Ihrler S, Mast G, Ehrenfeld M. Gesichtsschädelaugmentationen mit porösen Polyethylenimplantaten (Medpor) – erste klinische Ergebnisse. Mund Kiefer GesichtsChir 10: 178–184
- 1997Schmid RM, Weidenbach H, Draenert GF, Liptay S, Lührs H, Adler G. Liposome mediated gene transfer into the rat oesophagus. Gut 41(4): 549–556
- 1994Schmid RM, Weidenbach H, Draenert GF, Lerch MM, Liptay S, Schorr J, Beck KH, Adler G. Liposome mediated in vivo gene transfer into different tissues of the gastrointestinal tract. Z Gastroenterol 32: 665–670
Weitere Veröffentlichungen
- 2026Draenert FG. Implantatgetragene Vollversorgungen in Kombination mit moderner Implantattechnologie (CME-Fortbildung). ZI Zahnärztliche Implantologie 2/2026, Springer Medizin
- 2013Draenert GF, Huetzen D. Knochenaugmentation komplexer Defekte. Implantologie Journal 2/2013: 24–38
- 2012Draenert GF, Schiegnitz E, Telkes S, Stender E, Kämmerer PW. Morphologischer Vergleich zirkulärer Osteotomien durch zwei verschiedene Trepansysteme in vitro. Z Zahnärztl Implantol 27(1): 16–23
- 2010Draenert GF, Huetzen D, Eletr S, Kämmerer PW. Demineralisierter Knochen und Knochentransplantate im DVT. Digital Dental News
- 2008Eletr S, Gebhart F, Sagheb K, Draenert GF. Weichteildarstellung auf Basis von DICOM-Daten dentaler DVT-Geräte. Digital Dental News 2(11): 14–18
- 1992Draenert GF. A theory on the replication mechanisms of prions. BASE journal 10(1): 42–45
- 1990Draenert GF. Dionin – discovery and investigation of a therapeutic chemical from Venus's-flytrap. BASE journal 8(1): 41–46
- 1989Draenert GF. Dionin – Entdeckung und Erforschung eines Chemotherapeutikums. Junge Wissenschaft 15: 32–37
Florian Draenert



